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Auf dem Weg in die Stadt, die niemals schläft

Zum zweiten Mal geht es für uns gemeinsam nach New York. Der Stadt, die uns beide so fasziniert. Wie schon erwähnt haben wir unsere Flugmeilen genutzt um diese für einen Businessclass Flug einzulösen.

Schon der Checkin verlief nicht ganz nach Plan. Sowohl in der Lufthansa-App, als auch am Computer konnte ich uns zwar beide einchecken, jedoch wurde nur die Bordkarte von Leo angezeigt. Etwas nervös musste mir die Lufthansa-Hotline erklären, dass ich nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurde und meinen Ausweis vorlegen müsse. Dann bekäme ich meine Bordkarte am Flughafen. Ich solle mir keine Sorgen machen, das sei nichts schlimmes.

Am Flughafen Checkin bekamen wir dann auch alle Bordkarten, nur auf meiner waren ganz groß 4 „S“ angebracht. Im Internet gibt es viele Geschichten über den „Secondary Security Screening Selection„. Diese gehen von „Verhör im Nebenzimmer“ über „alles Gepäck auspacken“ bis hin zu „so schlimm war´s garnicht“. Aber es macht einen schon etwas nervös. Und warum nur ich und Leo nicht? Na dann lassen wir das mal auf uns zukommen.

SSSS auf der Bordkarte

Der Sicherheits-Check in Stuttgart verlief ganz normal und ohne besondere Vorkommnisse. Klar, denn SSSS stand ja erst auf der Bordkarte von Frankfurt nach New York. Etwas entspannter nahmen wir noch ein kleines Frühstück in der Lufthansa Lounge zu uns, bevor es zum Flieger ging.

Auf dem kurzen Flug nach Frankfurt gab es sogar ein kleines Frühstück, das wir uns natürlich nicht entgehen ließen.

In Frankfurt angekommen sind wir gleich in Richtung Gate, da wir einerseits garnicht so viel Zeit hatten und andererseits noch SSSS im Nacken. Kurz vor der Passkontrolle werden nochmal die Bordkarten kontrolliert. Hier wurde ich dann aussortiert und musste in ein Separée. Auf englisch wurde ich aufgefordert meinen Laptop auszupacken und meine Schuhe auszuziehen. Meine Schuhe wurden sehr genau von allen Seiten angeschaut und ich musste meine Socken von unten zeigen. Zum Glück hatte ich frische an. Den Job stelle ich mir wahnsinnig aufregend vor, wenn jemand einen langen Flug hinter sich hat und es im Separée nach Gouda riecht.

Mein Gepäck und der Laptop wurden auf Sprengstoff untersucht mit dem Ergebnis, dass ich „clean“ bin. Nach zwei Minuten durfte ich wieder zur Passkontrolle und es ging weiter Richtung Gate. Dort ging es ohne große Überraschungen oder Kontrollen als eine der ersten an Bord der Boeing 747-8 ins Oberdeck.

Dort waren wir nun endlich angekommen in der Business Class in einem Langstreckenflieger. Wir waren beide wie kleine Kinder, und kamen aus dem Grinsen kaum noch raus. Selbstverständlich gab es vor dem Start noch ein Glässchen Champagner mit Nüsschen.

Die Flugbegleiterin, die für uns zuständig war war Frau Beckmann, die wirklich alles machte um uns den Flug so angenehm wie möglich zu machen. Begonnen hat es gleich mal mit einem Foto.

Als wir unsere Reiseflughöhe erreicht hatten ging es auch los mit dem mehrgängigen Menü.

Nach dem Essen haben wir beide den Platz genutzt und unsere Sitze in eine horizontale Lage gebracht. Endlich konnten wir beide einmal bei einem Flug tief und fest schlafen. Zwar nur ca. 2h aber das sollte uns reichen.

Dank dem großartigen Service an Bord verging der Flug (Achtung riesiger Wortsitz:) „wie im Flug“. Ständig wurden wir mit Essen, Trinken, Tüchern, Pralinen etc. versorgt.

Auch beim Aussteigen freuten wir uns, weil wir unter den Ersten waren, die von Bord gehen durften… noch vor der Economy Class. Bei der Einreise fragte uns eine Flughafenangestellte, ob wir schonmal mit ESTA eingereist wären. In meinem jugendlichen Leichtsinn antwortete ich mit „Yes of course“. Dass Leo damals einen anderen Nachname hatte hab ich leider nicht beachtet. Diese kleine Unachtsamkeit sollte noch zu einem zeitlichen Problem werden.

Reisende, die schonmal mit ESTA eingereist sind können an einem Automaten die Formalitäten erledigen. Das hat bei mir auch super funktioniert. Man bekommt nach dem Vorgang eine Art Quittung, die man noch einem Beamten zeigen muss. Bei Leo kam leider eine Quittung aus dem Automaten die mit einem großen X durchgestrichen war. Die Beamtin wies uns an uns an einer ganz bestimmten Schlange anzustellen. Blöd nur, dass unzählige Chinesen vor uns waren, bei denen die Einreise pro Person ca. 5 Minuten dauerte. Nach einer halben Stunde anstehen kam wieder die Flughafenmitarbeiterin und erlaubte uns an eine andere Schlange zu gehen, die kürzer schien. Es war nur ein älteres chinesisches Pärchen vor uns in der Schlange. Und dann begann das Kino. Das Pärchen hatte unzählige Blätter Papier dabei, die der Beamte tatsächlich Seite für Seite durchblätterte. Es schien etwas wie ein Visum zu sein. Nach unzähligen Minuten wurde die Dame gebeten ihre Finger auf den Scanner zu legen. Das schien aber nicht zu funktionieren. Der Beamte lies die Dame tatsächlich eine Viertel Stunde (!!!) ihre Finger auf den Scanner legen. Und dazwischen noch Hände reiben, anhauchen, alles was man sich so vorstellen kann. Nichts half. Dann stand er auf und ging in einem Tempo wie eine Schildkröte in sein Büro und kam mit einer Handcreme zurück…. aber auch diese half nichts. Nachdem wir dem Geschehen mindestens 20 Minuten zugeschaut hatten durften wir endlich in die nächste Schlange anstehen (inzwischen die dritte). Und Halleluja: Nach wenigen Minuten waren wir durch. Und das sogar ohne Sonderbefragung wegen den SSSS auf meiner Bordkarte… Juhuuuuu….. aber nein zu früh gefreut.

1,5h Nach unserer Landung war das Gepäckband schon wieder ausgeschalten und die Koffer standen davor. Am Gepäckband war ein großes Schild auf dem stand dass sich folgende Passagiere bitte beim Bodenpersonal melden sollen: „Maier, Müller, Schulze und …..tadaaaaa Kaiser“.

Wir meldeten uns und es wurde gesagt, wir sollen unsere Koffer nehmen und dann zur Lufthansa Gepäckermittlung…. Mein erster Gedanke „Ha, jetzt kommt SSSS und ich muss mit meinem Koffer durch die Sonderkontrolle“. Falsch gedacht: Am Gepäckband war leider nur mein Koffer, der von Leo fehlte…..In der Gepäckermittlung wurde uns dann mitgeteilt, dass Leo´s Koffer leider noch in Frankfurt sei.

Wir mussten ein Formular ausfüllen der Koffer würde uns zeitnah ins Hotel gebracht werden….. „zeitnah“ „tonight“… wir lassen uns mal überraschen.

Aber was bedeutet das nun:
Wir müssen Leo leider Klamotten für die ersten Tage auf Kosten von Lufthansa kaufen…. das ist aber auch ärgerlich….

Somit haben wir den ersten Nachmittag z.B. im H&M Global-Flagship-Store am Times Square verbracht.

Inzwischen sind wir in unserem Hotelzimmer angekommen und genießen die Aussicht zum Empire State Building von unserem Zimmer aus. Das Hotel liegt sehr zentral in der 29. Straße.

Blick von unserem Hotelzimmer

[Update]

Inzwischen – fast eineinhalb Tage später- ist jetzt Leo´s Koffer endlich auch angekommen… ziemlich durchwühlt, aber Hauptsache er ist wieder da…. dann kann sich unsere Kreditkarte jetzt endlich wieder beruhigen und wir müssen nicht ganz so viel einkaufen 😉

Ein Kommentar zu “Auf dem Weg in die Stadt, die niemals schläft

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