Kaiserairways

Wie war es zwei Wochen offline zu sein?

An den ersten Tagen war es schon ein komisches Gefühl nicht die Möglichkeit zu haben, mal kurz nach dem Wetter zu schauen oder etwas zu recherchieren. Es ist schon bequem alles in Erfahrung zu bringen, was man gerade wissen möchte. Wenn man aber mal ehrlich ist: muss man sofort wissen, ob die Fähren dienstags nur einmal oder zweimal fahren? Ist es wichtig, das Ergebnis eines WM Spiels eine Minute nach Abpfiff oder erst am nächsten Tag zu wissen? Wohlgemerkt im Urlaub.

Eine zweite Sache, die fehlte waren soziale Medien. Wir erwischten uns beide immer wieder bei dem Gedanken „das Bild könnte ich jetzt bei Instagram posten“. Warum eigentlich? Was fehlt uns, wenn wir das zwei Wochen mal nicht machen? Eigentlich genossen wir die Momente viel mehr ohne sie zu fotografieren und zu teilen. Ein kleiner Stressfaktor viel weg: das perfekte Motiv zu finden um es mit der Welt teilen zu können.

Das bedeutet nicht, dass wir soziale Medien jetzt nicht mehr nutzen werden. Eher, dass wir die Momente erstmal für uns genießen werden und wenn dann noch ein schönes Bild dabei raus kommt dieses zu teilen… Aber nicht mehr in der Quantität wie bisher. Zumindest haben wir uns das vorgenommen… Mal sehen, ob wir das einhalten.

Eine dritte Sache, die uns definitiv gefehlt hat, war die Kommunikation. Sicherlich gibt es in WhatsApp zig Gruppen, die für uns nicht oberste Priorität haben. Aber die direkte Verbindung zu einigen wenigen Personen hat uns definitiv gefehlt. Wegen diesen wären wir auch beinahe „schwach geworden“. Schön wäre es, wenn man in WhatsApp und Co. einstellen könnte, von wem man wann Nachrichten erhalten möchte und von wem nicht. Das würden wir uns manchmal auch zu Hause nachts wünschen.

Durch den Flugmodus haben wir auch mal wieder festgestellt, wie leistungsstark unsere Handys sind. Wenn man sie kaum nutzt hält der Akku 2 Wochen… Fast wie früher bei den Nokia Handys.

Nun sind wir inzwischen aber wieder „im normalen Handymodus“. Und was haben wir wirklich verpasst?

  • 51 Emails
  • 3 Instagram Benachrichtigungen
  • 91 WhatsApp Nachrichten
  • 25 Facebook Benachrichtigungen
  • 50 App Updates

Und was davon war wirklich wichtig? Außer ein paar Geburtstagsgrüßen: nichts

Einige Male hat es uns schon „gejuckt“ nur kurz zu schauen, ob wir nicht doch etwas verpasst haben… Aber wir blieben unserem Vorhaben treu.

Fazit:

Man denkt immer nur, wie wichtig man ist und starrt zig Male am Tag auf sein Handy, ob eine neue Nachricht angekommen ist. Durch die Handyabstinenz haben wir es wieder geschafft uns auf wesentliche Dinge, wie Erholung oder Zeit mit der Familie zu konzentrieren.

Wir empfanden die zwei Wochen als sehr erholsam und werden dies bestimmt nochmal wiederholen.

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