Kaiserairways

Wenn es schiefläuft, dann läuft es schief

Wir sind beide keine negativen Menschen, sondern suchen immer das Positive. Manchmal haben aber auch wir Tage, da geht so einiges schief. Zum Beispiel unser erster Tauchtag in Mexiko. Was genau passiert ist, lest ihr in diesem Bericht.

Problem 1: Der Kamera Akku

Geplant waren zwei Bootstauchgänge direkt vom Hotel aus. Treffpunkt war 08:00 morgens. Also machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zur Tauchbasis. Unterwegs checkte ich, ob mit der Kamera alles passt, damit ich unter Wasser filmen kann…..

Problem Nummer 1: der Akku der GoPro war leer….
Naja, eigentlich ja nichts schlimmes…. musste ich eben nochmal zurück ins Zimmer und einen Ersatzakku holen… alles easy.

Problem 2: Die Brandung

In der Basis angekommen packten wir unsere Sachen und sollten in kompletter Montur ohne Flasche ins Boot einsteigen.
Problem Nummer 2: Das Boot war am Strand geankert und man musste aus dem Wasser heraus über eine Leiter einsteigen. Das wurde natürlich durch relativ hohe Wellen und Brandung erschwert. Ebenso waren wir gut damit beschäftigt unsere sieben Sachen festzuhalten, damit nichts verloren geht.

Problem 3: Das Flossenband

Auf dem Boot angekommen ging es dann endlich los Richtung Tauchplatz: Einem kleinen Wrack, das wir uns anschauen wollten.
Die Fahrt dorthin war wie erwartet relativ rau durch den Wellengang. Die ständige Gischt machte uns schon bei der Anreise ziemlich nass.
Am Tauchplatz angekommen machten wir uns bereit.
Problem Nummer 3: Beim Anziehen der Flossen ist Leo‘s Flossenband gerissen. Auch das ist ja prinzipiell kein Problem, denn in unserem Tauchkoffer haben wir ein Ersatzband. Problem war nur, dass wir mitten auf dem Meer auf einem kleinen Boot waren. Flossen waren zum Glück noch welche als Ersatz auf dem Boot, nur leider nicht in der richtigen Größe. Einer der Mittauchenden hatte dann ein Stück Schnur mit dem wir das Flossenband ersetzen konnten und sie am Fuß festbinden. Sah komisch aus, hat seinen Zweck aber erfüllt.

Problem 4: Der Nebel

Endlich im Wasser sind die anderen in die Tiefe abgesackt wie Steine… wir hatten etwas weniger Blei und waren deshalb langsamer beim Abstieg. Einer der Guides gab Leo dann sogar etwas zusätzliches Blei. Dann hat es funktioniert.
Problem Nummer 4: Durch das Hin und Her beim Abstieg habe ich irgendwie nicht gemerkt, dass meine Maske beschlägt und zwar nicht nur ein bisschen sondern mit der Kategorie: „Blind wie ein Fisch“.
Als erfahrener Taucher aber kein Problem, man lässt die Maske mit Wasser vollaufen und bläst sie dann wieder aus. Funktionierte auch prima bis sie dann nach 10 Sekunden wieder angelaufen ist. Da wir aber schon auf 20m Tiefe waren habe ich mich irgendwie nicht getraut den Tauchgang abzubrechen…. alle 10 Sekunden habe ich ja etwas gesehen.

Problem 5: Nix da Wrack

Problem Nummer 5. Durch das langsame Abtauchen und die Strömung sind wir leider am geplanten Wrack vorbei getrieben worden. Vor uns lag eine sehr große Sandbank mit vereinzelten kleinen Steinen. Nach ca. 20 Minuten hat unser Guide dann auch gefragt, ob wir wieder auftauchen sollen, da wir ja offensichtlich das geplante Wrack bei diesem Tauchgang nicht mehr erreichen werden. Also ging es nach kurzer Zeit wieder nach oben.

Wieder an Land gab es eigentlich nur das Briefing für den zweiten Tauchgang. Natürlich mussten wir in voller Montur vom Boot herunter und sollten danach wieder an Bord. Kleine Erinnerung: es hatte hohe Wellen mit Brandung und außer den Flaschen hatten wir die volle Ausrüstung an. Es war also herausfordernd, aber machbar. Schließlich hatten wir beim ersten Tauchgang ja kaum Energie verbraucht, weil der schnell vorbei war.

Problem 6: Der Motor

Problem Nummer 6 an diesem Tag:
Wieder auf dem Boot wurden uns dann noch einige Dinge erklärt und wir waren alle voller Vorfreude, dass wenigstens der zweite Tauchgang besseres zu bieten hat……aber irgendwie dauerte es sehr lange, warum fahren wir eigentlich nicht los? Und warum ist der Kapitän und der Schiffsjunge so aufgeregt und motzen irgendetwas auf spanisch….
Ah ja klar, der Motor des Bootes, das heute aus der Reparatur kam war….Überraschung: Wieder defekt ….
Zum Glück hat es ja zwei Motoren….aber es wurde von der Tauchbasis entschieden, dass bei diesem Wellengang eine Fahrt mit nur einem Motor zu unsicher ist.Das ist prinzipiell auch eine sichere und richtige Endscheidung, passt aber auch wie die Faust auf’s Auge für diesen Tauchtag.

Heute, zwei Tage später wissen wir immer noch nicht, ob das Boot wieder funktioniert oder nicht, denn heute konnten wir wieder nicht tauchen. Der Hafen ist geschlossen wegen des Wetters dürfen kleinere Boote nicht raus fahren….

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